150 Jahre Palmengarten – so haben wir gefeiert

„Nur vorwärts, nicht verzagt, nicht viel nach rechts und linke gefragt, mit Gott gewagt“ – mit diesem Zitat seines Gründers Heinrich Siesmayer blickt der Palmengarten zurück auf sein Jubiläumsjahr. 150 Jahre alt ist der Palmengarten am 16. März 2021 geworden. Und ebenso unverzagt wie sein Gründer hat das gesamte Garten-Team viele Jubiläumsprojekte vorangetrieben und Wirklichkeit werden lassen.

Der Jubiläumsband „Der Palmengarten – wo Frankfurts grünes Herz schlägt“ von Autorin Sabine Börchers und das Jubiläumsmagazin „Das blühende Leben“ wurden publiziert. Das Buch kostet 25 Euro und ist im Buchhandel erhältlich, ebenso an den Kassen und in der Boutique des Palmengartens. Das Magazin bekommt man für sechs Euro an den Kassen und in der Boutique.

 

Ein Zeitstrahl voller Ereignisse: Die Höhepunkte des Jubiläumsjahrs

Pünktlich zum Geburtstag gingen auch die neue Webseite und die Palmengarten-App an den Start.

Die U-Bahnstation Westend heißt seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 Westend/Palmengarten.

Im Freiland wurden historische Sichtachsen installiert, anhand derer die Besucher:innen die Geschichte der Parkanlage bei einem Spaziergang nachvollziehen können.

Eine Kunstpatenschafts-Kampagne wurde ins Leben gerufen. Mit ihrer Hilfe konnten bereits einige der 24 Skulpturen und Objekte im Garten restauriert oder saniert werden. Mehr zur Patenschaftsaktion erfährt man hier.

Es gab Blumenschauen, ein Spätsommerfest und verschiedenste Kunst-Kooperationen: Soundinstallationen von Lasse-Marc Riek, Achim Rippergers „Edenmenschen“-Skulpturen im Botanischen Garten, und der imd_plant transistior auf der Spielwiese, den Studierende der Hochschule für Gestaltung Offenbach geplant und mit Unterstützung aus dem Garten realisiert haben.

In seinem Jubiläumsjahr hat der Palmengarten auch sein erstes Leitthema „Blüten- und Bestäuberökologie“ ausgerufen und feierte die Eröffnung des Blüten- und Schmetterlingshauses mitsamt der neuen Informationsausstellung „Abgestaubt – von Blüten und ihren Besuchern“.  Damit löste er einen wahren Besucheransturm aus: In den ersten sechs Tagen nach der Öffnung des Hauses zählte der Garten insgesamt 18.711 Besucher:innen – rund 7.700 Gäste mehr als in vergleichbaren Zeiträumen.

Mit seiner großen Jubiläumsausstellung „Frankfurts grünes Herz – 150 Palmengarten“ hat er seine Besucher:innen mitgenommen auf eine Zeitreise durch anderthalb Garten-Jahrhunderte.  Die Winterlichter, die 2021 wieder stattfinden konnten, bezauberten von Dezember bis in den Januar hinein rund 52.000 Gäste.

Im März 2022 eröffnete ein weiteres Modul des Leitthemas „Blüten- und Bestäuberökologie“ – der insektenfreundlich umgestaltete Goethe-Garten, der mit seiner vier Meter langen Nistwand und sechs Hochbeeten zum Refugium für Insekten aller Art werden soll.

Zum Finale seines Jubiläumsjahres pflanzte der Palmengarten einen Klimabaum – eine Ungarische Eiche (Quercus conferta), die dank ihrer Eigenschaften gut mit heutigen und künftigen Klimabedingungen auskommt und einen Blick in die Zukunft des Gartens werfen soll.

„Nur vorwärts, nicht verzagt, nicht viel nach rechts und linke gefragt, mit Gott gewagt“ – mit diesem Zitat seines Gründers Heinrich Siesmayer blickt der Palmengarten zurück auf sein Jubiläumsjahr. 150 Jahre alt ist der Palmengarten am 16. März 2021 geworden. Und ebenso unverzagt wie sein Gründer hat das gesamte Garten-Team viele Jubiläumsprojekte vorangetrieben und Wirklichkeit werden lassen.

Der Jubiläumsband „Der Palmengarten – wo Frankfurts grünes Herz schlägt“ von Autorin Sabine Börchers und das Jubiläumsmagazin „Das blühende Leben“ wurden publiziert. Das Buch kostet 25 Euro und ist im Buchhandel erhältlich, ebenso an den Kassen und in der Boutique des Palmengartens. Das Magazin bekommt man für sechs Euro an den Kassen und in der Boutique.

 

Ein Zeitstrahl voller Ereignisse: Die Höhepunkte des Jubiläumsjahrs

  • Pünktlich zum Geburtstag gingen auch die neue Webseite und die Palmengarten-App an den Start.
  • Die U-Bahnstation Westend heißt seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 Westend/Palmengarten.
  • Im Freiland wurden historische Sichtachsen installiert, anhand derer die Besucher:innen die Geschichte der Parkanlage bei einem Spaziergang nachvollziehen können.
  • Eine Kunstpatenschafts-Kampagne wurde ins Leben gerufen. Mit ihrer Hilfe konnten bereits einige der 24 Skulpturen und Objekte im Garten restauriert oder saniert werden. Mehr zur Patenschaftsaktion erfährt man hier.
  • Es gab Blumenschauen, ein Spätsommerfest und verschiedenste Kunst-Kooperationen: Soundinstallationen von Lasse-Marc Riek, Achim Rippergers „Edenmenschen“-Skulpturen im Botanischen Garten, und der imd_plant transistior auf der Spielwiese, den Studierende der Hochschule für Gestaltung Offenbach geplant und mit Unterstützung aus dem Garten realisiert haben.
  • In seinem Jubiläumsjahr hat der Palmengarten auch sein erstes Leitthema „Blüten- und Bestäuberökologie“ ausgerufen und feierte die Eröffnung des Blüten- und Schmetterlingshauses mitsamt der neuen Informationsausstellung „Abgestaubt – von Blüten und ihren Besuchern“.  Damit löste er einen wahren Besucheransturm aus: In den ersten sechs Tagen nach der Öffnung des Hauses zählte der Garten insgesamt 18.711 Besucher:innen – rund 7.700 Gäste mehr als in vergleichbaren Zeiträumen.
  • Mit seiner großen Jubiläumsausstellung „Frankfurts grünes Herz – 150 Palmengarten“ hat er seine Besucher:innen mitgenommen auf eine Zeitreise durch anderthalb Garten-Jahrhunderte. 
  • Die Winterlichter, die 2021 wieder stattfinden konnten, bezauberten von Dezember bis in den Januar hinein rund 52.000 Gäste.
  • Im März 2022 eröffnete ein weiteres Modul des Leitthemas „Blüten- und Bestäuberökologie“ – der insektenfreundlich umgestaltete Goethe-Garten, der mit seiner vier Meter langen Nistwand und sechs Hochbeeten zum Refugium für Insekten aller Art werden soll.
  • Zum Finale seines Jubiläumsjahres pflanzte der Palmengarten einen Klimabaum – eine Ungarische Eiche (Quercus conferta), die dank ihrer Eigenschaften gut mit heutigen und künftigen Klimabedingungen auskommt und einen Blick in die Zukunft des Gartens werfen soll.

Das Jubiläumsjahr des Palmengartens ist am 16. März 2022 mit der Pflanzung eines Zukunftsbaumes, einer ungarischen Eiche, zu Ende gegangen. Im Video lassen wir das Jahr mit allen Highlights noch einmal Revue passieren. Kommen Sie mit uns auf eine Reise durch das Jubeljahr des Palmengartens zum 150. Geburtstag.


Ein Stück Jubiläumsjahr für zuhause

Sonderedition: Zum Jubiläum zwölf Motive vom Frankfurter Bubb

Anlässlich des 150. Palmengarten-Geburtstags haben wir den Frankfurter Bubb alias Alex Habermehl eingeladen, den Garten mit seinem Blick fürs Spezielle zu fotografieren. Entstanden sind zwölf Motive, mal typisch, mal überraschend, aber immer echt Palmengarten.

Typisch ist auch das Format, in dem Habermehl seine Bilder zeigt: zehn mal zehn Zentimeter, aufgezogen auf eine drei Zentimeter starke Holzplatte.

Die Motive der Sonderedition „150 Jahre Palmengarten/Frankfurter Bubb sind an den Kassen erhältlich, für 20 Euro pro Motiv und online auf frankfurterbubb.de .

Jubiläumspublikationen und historische Postkarten

Ab sofort sind unser Jubiläumsmagazin „Das blühende Leben“ und der reich bebilderte Jubiläumsband „Der Palmengarten. Wo Frankfurts grünes Herz schlägt“ von Sabine Börchers an der Kasse und in der Boutique im Palmengarten erhältlich. Ebenfalls im Verkauf sind historische Postkarten-Sets. Verschiedene Motive zeigen den Palmengarten in seinen Anfangszeiten. 

Jubiläumsheft „Das Blühende Leben“: 6 Euro
Jubiläumsbuch „Der Palmengarten. Wo Frankfurts grünes Herz schlägt“: 25 Euro
Ab Mittwoch, 7. April 2021 im Buchhandel erhältlich, ab 31. März 2021 kann das Buch im Webshop erworben werden. 
Historische Postkarten 6er Set: 6 Euro / 12er Set: 8 Euro

150-Jahre-Palmengarten-Jubiläums-Notabag

Notabag ist Tasche und Rucksack in einem, ultraleicht, wasserabweisend und so klein zusammenfaltbar, dass sie (wenn man sie nicht benutzt) in eine Handtasche passt. Perfekt für ein nachhaltiges Einkaufserlebnis! 
Die Jubiläumstasche kostet 25 Euro und ist an unseren Kassen erhältlich.

 

 

Ein Blick ins Buch: Der Palmengarten – Wo Frankfurts grünes Herz schlägt

 

Wenn Sie uns ebenfalls gratulieren möchten, schicken Sie uns den Link zu Ihrem Video (youtube oder vimeo) an presse.palmengarten@stadt-frankfurt.de.
Mit der Zusendung des Links erklären Sie sich bereit, dass wir das Video auf unserer Internetseite teilen.


Mit den Sichtachsen Palmengartengeschichte entdecken 

Fuchsiarote Stelen mit jeweils zwei Rahmen, einer davon mit einer historischen Aufnahme aus dem Palmengarten versehen, der andere durchlässig für Blicke auf die Ansicht, die die Betrachter:innen heute an dieser Stelle erwartet – ab sofort lädt der Palmengarten seine Gäste ein, bei einem Spaziergang entlang der Sichtachsen, so der Name der Installationen, die Geschichte der Parkanlage nachzuvollziehen. Kurze historische Abrisse in deutscher und englischer Sprache geben dabei einen Überblick darüber, wie sich der Palmengarten in den vergangenen 150 Jahren gewandelt hat.


So ist etwa der Rosengarten mehrfach umgezogen, wie die Sichtachse Nummer 5 auf dem Weg zum Tropicarium eindrücklich beweist. Blickte man um 1904 an dieser Stelle auf den Rosengarten, schaut man heute auf den Südstern der in den 1980er Jahren erbauten Tropenhäuser mit ihrer charakteristisch gezackten Glasfassade. Der heutige Rosengarten indes liegt nun im Rücken der Betrachter:innen. Und wo heute das historische Eingangsschauhaus steht, befanden sich früher die Pflanzenhäuser. Die Kuppel ihrer Mittelhalle bildet um 90 Grad gedreht seit den späten 1980er-Jahren das Dach des Eingangshauses.

„An insgesamt 14 Sichtachsen machen wir die Geschichte des Palmengartens für unsere Besucherinnen und Besucher erlebbar“, sagt Palmengarten-Direktorin Katja Heubach. Sie finden sich unter anderem vor dem Gesellschaftshaus, an der sogenannten Flüsterallee rund um das Blumenparterre, am großen Weiher, nahe der Steppenwiese – auf deren Fläche bis in die 1980er Jahre hinein Tennis gespielt wurde, wie sich an Sichtachse 10 und 11 erkennen lässt – oder dem Haus Leonhardsbrunn.


„Und auch an anderen Stellen in der Stadt hinterlässt unser 150-jähriges Jubiläum farbenfrohe Spuren“, sagt Heubach. „So weisen Plakate, fuchsiarot wie die Bilderstelen, an vielen Litfaßsäulen auf unseren Geburtstag hin, besonders plakativ übrigens am Ausgang der Station Westend (Palmengarten). Und auch ein Velotaxi ist im Palmengarten-Jubiläumslook auf Frankfurts Straßen unterwegs – buchen Sie das Taxi mit der Nummer 12!“

Die Sichtachsen, die in der Schlosserei des Palmengartens entstanden sind, ergänzen die Jubiläumsausstellung, die ab Herbst in der Galerie am Palmenhaus gezeigt wird. Sie funktionieren aber auch völlig unabhängig von ihr und werden den Palmengarten in den kommenden Jahren bereichern. „Sie werden ebenfalls auf unserer Website palmengarten.de zu finden sein. Und auch in der Palmgarten-App, mit der sich unsere Gäste durch den Garten und von Sichtachse zu Sichtachse navigieren lassen können“, sagt Katja Heubach.

Die Sichtachsen können mit unserer App erkundet werden. 

Mit den Sichtachsen Palmengartengeschichte entdecken 

Fuchsiarote Stelen mit jeweils zwei Rahmen, einer davon mit einer historischen Aufnahme aus dem Palmengarten versehen, der andere durchlässig für Blicke auf die Ansicht, die die Betrachter:innen heute an dieser Stelle erwartet – ab sofort lädt der Palmengarten seine Gäste ein, bei einem Spaziergang entlang der Sichtachsen, so der Name der Installationen, die Geschichte der Parkanlage nachzuvollziehen. Kurze historische Abrisse in deutscher und englischer Sprache geben dabei einen Überblick darüber, wie sich der Palmengarten in den vergangenen 150 Jahren gewandelt hat.


So ist etwa der Rosengarten mehrfach umgezogen, wie die Sichtachse Nummer 5 auf dem Weg zum Tropicarium eindrücklich beweist. Blickte man um 1904 an dieser Stelle auf den Rosengarten, schaut man heute auf den Südstern der in den 1980er Jahren erbauten Tropenhäuser mit ihrer charakteristisch gezackten Glasfassade. Der heutige Rosengarten indes liegt nun im Rücken der Betrachter:innen. Und wo heute das historische Eingangsschauhaus steht, befanden sich früher die Pflanzenhäuser. Die Kuppel ihrer Mittelhalle bildet um 90 Grad gedreht seit den späten 1980er-Jahren das Dach des Eingangshauses.

„An insgesamt 14 Sichtachsen machen wir die Geschichte des Palmengartens für unsere Besucherinnen und Besucher erlebbar“, sagt Palmengarten-Direktorin Katja Heubach. Sie finden sich unter anderem vor dem Gesellschaftshaus, an der sogenannten Flüsterallee rund um das Blumenparterre, am großen Weiher, nahe der Steppenwiese – auf deren Fläche bis in die 1980er Jahre hinein Tennis gespielt wurde, wie sich an Sichtachse 10 und 11 erkennen lässt – oder dem Haus Leonhardsbrunn.


„Und auch an anderen Stellen in der Stadt hinterlässt unser 150-jähriges Jubiläum farbenfrohe Spuren“, sagt Heubach. „So weisen Plakate, fuchsiarot wie die Bilderstelen, an vielen Litfaßsäulen auf unseren Geburtstag hin, besonders plakativ übrigens am Ausgang der Station Westend (Palmengarten). Und auch ein Velotaxi ist im Palmengarten-Jubiläumslook auf Frankfurts Straßen unterwegs – buchen Sie das Taxi mit der Nummer 12!“

Die Sichtachsen, die in der Schlosserei des Palmengartens entstanden sind, ergänzen die Jubiläumsausstellung, die ab Herbst in der Galerie am Palmenhaus gezeigt wird. Sie funktionieren aber auch völlig unabhängig von ihr und werden den Palmengarten in den kommenden Jahren bereichern. „Sie werden ebenfalls auf unserer Website palmengarten.de zu finden sein. Und auch in der Palmgarten-App, mit der sich unsere Gäste durch den Garten und von Sichtachse zu Sichtachse navigieren lassen können“, sagt Katja Heubach.

Die Sichtachsen können mit unserer App erkundet werden.