150 Jahre Palmengarten – so feiern wir unser Jubiläum

„Schon früh waren die Frankfurter am 16. März des Jahres 1871 auf den Beinen. Galt es doch, Standplätze an der Bockenheimer Landstraße zu beziehen, wo in wenigen Stunden die mehrspännige Galakutsche des deutschen Kronprinzen Friedrich, gefolgt von vornehmen Equipagen mit livrierten Dienern vorfahren würden.“ So beschreibt, anlässlich des achtzigsten Geburtstags des Palmengartens, die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16. März 1951 den Eröffnungstag des Gartens vor 150 Jahren.

Wenn der Palmengarten in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag feiert, dann muss keiner mehr Standplätze an der Bockenheimer Warte beziehen und auch ein Kronprinz wird nicht vorfahren (was er übrigens auch am 16. März 1871 nicht tat, wie neuere Forschungen ergeben haben). Und auch wenn dieses Jubiläumsjahr unter dem wenig erfreulichen Einfluss einer ganz anderen „Krone“ – dem Corona-Virus –  steht, wird der Palmengarten ein hübsches Jubiläumsprogramm auf die Beine stellen.

Im Sommer sollen die Feierlichkeiten beginnen: Historische Sichtachsen und Soundinstallationen des Klangkünstlers Lasse-Marc Riek mit dem Titel „Transformationen“, Konzerte von Jazz bis Blues, von Kammeroper über Singer-Songwriter bis Folk machen das Freiluft-Jubiläumsprogramm komplett. Im Herbst eröffnet in der Galerie am Palmenhaus die große Jubiläumsausstellung. Sie nimmt ihre Besucher mit durch 150 Jahre Gartengeschichte, widmet sich Themen wie Gartenkunst, den botanischen und gärtnerischen Sammlungen im Wandel der Zeit, Glanz und Gastlichkeit, Musik, Sport, Spiel, Bildung und Engagement. Eine Zukunftswerkstatt lädt ein, einen Blick in die kommenden 150 Jahre werfen

Und auch das lang erwartete Blüten- und Schmetterlingshaus wird im Sommer eröffnet. Mehr zum Haus und der neuen Ausstellung „Abgestaubt – von Blüten und ihren Besuchern“ gibt es hier.

So gibt es im Jubiläumsjahr 2021 also nicht nur viel zu erleben, sondern auch Neues zu entdecken. Übrigens schon bei der Anreise: Besucher:innen, die den Palmengarten mit der U-Bahn ansteuern, können künftig an der Station Westend (Palmengarten) aussteigen – die Umbenennung ist ein Geburtstagsgeschenk der Stadt Frankfurt –  und sich bereits auf dem Bahnsteig auf ihren Besuch einstimmen lassen. 

150 Jahre Palmengarten – so feiern wir unser Jubiläum

„Schon früh waren die Frankfurter am 16. März des Jahres 1871 auf den Beinen. Galt es doch, Standplätze an der Bockenheimer Landstraße zu beziehen, wo in wenigen Stunden die mehrspännige Galakutsche des deutschen Kronprinzen Friedrich, gefolgt von vornehmen Equipagen mit livrierten Dienern vorfahren würden.“ So beschreibt, anlässlich des achtzigsten Geburtstags des Palmengartens, die Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 16. März 1951 den Eröffnungstag des Gartens vor 150 Jahren.

Wenn der Palmengarten in diesem Jahr seinen 150. Geburtstag feiert, dann muss keiner mehr Standplätze an der Bockenheimer Warte beziehen und auch ein Kronprinz wird nicht vorfahren (was er übrigens auch am 16. März 1871 nicht tat, wie neuere Forschungen ergeben haben). Und auch wenn dieses Jubiläumsjahr unter dem wenig erfreulichen Einfluss einer ganz anderen „Krone“ – dem Corona-Virus –  steht, wird der Palmengarten ein hübsches Jubiläumsprogramm auf die Beine stellen.

Im Sommer sollen die Feierlichkeiten beginnen: Historische Sichtachsen und Soundinstallationen des Klangkünstlers Lasse-Marc Riek mit dem Titel „Transformationen“, Konzerte von Jazz bis Blues, von Kammeroper über Singer-Songwriter bis Folk machen das Freiluft-Jubiläumsprogramm komplett. Im Herbst eröffnet in der Galerie am Palmenhaus die große Jubiläumsausstellung. Sie nimmt ihre Besucher mit durch 150 Jahre Gartengeschichte, widmet sich Themen wie Gartenkunst, den botanischen und gärtnerischen Sammlungen im Wandel der Zeit, Glanz und Gastlichkeit, Musik, Sport, Spiel, Bildung und Engagement. Eine Zukunftswerkstatt lädt ein, einen Blick in die kommenden 150 Jahre werfen

Und auch das lang erwartete Blüten- und Schmetterlingshaus wird im Sommer eröffnet. Mehr zum Haus und der neuen Ausstellung „Abgestaubt – von Blüten und ihren Besuchern“ gibt es hier.

So gibt es im Jubiläumsjahr 2021 also nicht nur viel zu erleben, sondern auch Neues zu entdecken. Übrigens schon bei der Anreise: Besucher:innen, die den Palmengarten mit der U-Bahn ansteuern, können künftig an der Station Westend (Palmengarten) aussteigen – die Umbenennung ist ein Geburtstagsgeschenk der Stadt Frankfurt –  und sich bereits auf dem Bahnsteig auf ihren Besuch einstimmen lassen. 


Sonderedition: Zum Jubiläum zwölf Motive vom Frankfurter Bubb

Anlässlich des 150. Palmengarten-Geburtstags haben wir den Frankfurter Bubb alias Alex Habermehl eingeladen, den Garten mit seinem Blick fürs Spezielle zu fotografieren. Entstanden sind zwölf Motive, mal typisch, mal überraschend, aber immer echt Palmengarten.

Typisch ist auch das Format, in dem Habermehl seine Bilder zeigt: zehn mal zehn Zentimeter, aufgezogen auf eine drei Zentimeter starke Holzplatte.

Die Motive der Sonderedition „150 Jahre Palmengarten/Frankfurter Bubb sind an den Kassen erhältlich, für 20 Euro pro Motiv und online auf frankfurterbubb.de .

Jubiläumspublikationen und historische Postkarten

Ab sofort sind unser Jubiläumsmagazin „Das blühende Leben“ und der reich bebilderte Jubiläumsband „Der Palmengarten. Wo Frankfurts grünes Herz schlägt“ von Sabine Börchers an der Kasse und in der Boutique im Palmengarten (Fensterverkauf am Eingangsschauhaus) erhältlich. Ebenfalls im Verkauf sind historische Postkarten-Sets. Verschiedene Motive zeigen den Palmengarten in seinen Anfangszeiten. 

Jubiläumsheft „Das Blühende Leben“: 6 Euro
Jubiläumsbuch „Der Palmengarten. Wo Frankfurts grünes Herz schlägt“: 25 Euro
Ab Mittwoch, 7. April 2021 im Buchhandel erhältlich, ab 31. März 2021 kann das Buch im Webshop erworben werden. 
Historische Postkarten 6er Set: 6 Euro / 12er Set: 8 Euro

 

Wenn Sie uns ebenfalls gratulieren möchten, schicken Sie uns den Link zu Ihrem Video (youtube oder vimeo) an presse.palmengarten@stadt-frankfurt.de.
Mit der Zusendung des Links erklären Sie sich bereit, dass wir das Video auf unserer Internetseite teilen.


Mit den Sichtachsen Palmengartengeschichte entdecken 

Fuchsiarote Stelen mit jeweils zwei Rahmen, einer davon mit einer historischen Aufnahme aus dem Palmengarten versehen, der andere durchlässig für Blicke auf die Ansicht, die die Betrachter:innen heute an dieser Stelle erwartet – ab sofort lädt der Palmengarten seine Gäste ein, bei einem Spaziergang entlang der Sichtachsen, so der Name der Installationen, die Geschichte der Parkanlage nachzuvollziehen. Kurze historische Abrisse in deutscher und englischer Sprache geben dabei einen Überblick darüber, wie sich der Palmengarten in den vergangenen 150 Jahren gewandelt hat.


So ist etwa der Rosengarten mehrfach umgezogen, wie die Sichtachse Nummer 5 auf dem Weg zum Tropicarium eindrücklich beweist. Blickte man um 1904 an dieser Stelle auf den Rosengarten, schaut man heute auf den Südstern der in den 1980er Jahren erbauten Tropenhäuser mit ihrer charakteristisch gezackten Glasfassade. Der heutige Rosengarten indes liegt nun im Rücken der Betrachter:innen. Und wo heute das historische Eingangsschauhaus steht, befanden sich früher die Pflanzenhäuser. Die Kuppel ihrer Mittelhalle bildet um 90 Grad gedreht seit den späten 1980er-Jahren das Dach des Eingangshauses.

„An insgesamt 14 Sichtachsen machen wir die Geschichte des Palmengartens für unsere Besucherinnen und Besucher erlebbar“, sagt Palmengarten-Direktorin Katja Heubach. Sie finden sich unter anderem vor dem Gesellschaftshaus, an der sogenannten Flüsterallee rund um das Blumenparterre, am großen Weiher, nahe der Steppenwiese – auf deren Fläche bis in die 1980er Jahre hinein Tennis gespielt wurde, wie sich an Sichtachse 10 und 11 erkennen lässt – oder dem Haus Leonhardsbrunn.


„Und auch an anderen Stellen in der Stadt hinterlässt unser 150-jähriges Jubiläum farbenfrohe Spuren“, sagt Heubach. „So weisen Plakate, fuchsiarot wie die Bilderstelen, an vielen Litfaßsäulen auf unseren Geburtstag hin, besonders plakativ übrigens am Ausgang der Station Westend (Palmengarten). Und auch ein Velotaxi ist im Palmengarten-Jubiläumslook auf Frankfurts Straßen unterwegs – buchen Sie das Taxi mit der Nummer 12!“

Die Sichtachsen, die in der Schlosserei des Palmengartens entstanden sind, ergänzen die Jubiläumsausstellung, die ab Herbst in der Galerie am Palmenhaus gezeigt wird. Sie funktionieren aber auch völlig unabhängig von ihr und werden den Palmengarten in den kommenden Jahren bereichern. „Sie werden ebenfalls auf unserer Website palmengarten.de zu finden sein. Und auch in der Palmgarten-App, mit der sich unsere Gäste durch den Garten und von Sichtachse zu Sichtachse navigieren lassen können“, sagt Katja Heubach.

Die Sichtachsen können mit unserer App erkundet werden. 

Mit den Sichtachsen Palmengartengeschichte entdecken 

Fuchsiarote Stelen mit jeweils zwei Rahmen, einer davon mit einer historischen Aufnahme aus dem Palmengarten versehen, der andere durchlässig für Blicke auf die Ansicht, die die Betrachter:innen heute an dieser Stelle erwartet – ab sofort lädt der Palmengarten seine Gäste ein, bei einem Spaziergang entlang der Sichtachsen, so der Name der Installationen, die Geschichte der Parkanlage nachzuvollziehen. Kurze historische Abrisse in deutscher und englischer Sprache geben dabei einen Überblick darüber, wie sich der Palmengarten in den vergangenen 150 Jahren gewandelt hat.


So ist etwa der Rosengarten mehrfach umgezogen, wie die Sichtachse Nummer 5 auf dem Weg zum Tropicarium eindrücklich beweist. Blickte man um 1904 an dieser Stelle auf den Rosengarten, schaut man heute auf den Südstern der in den 1980er Jahren erbauten Tropenhäuser mit ihrer charakteristisch gezackten Glasfassade. Der heutige Rosengarten indes liegt nun im Rücken der Betrachter:innen. Und wo heute das historische Eingangsschauhaus steht, befanden sich früher die Pflanzenhäuser. Die Kuppel ihrer Mittelhalle bildet um 90 Grad gedreht seit den späten 1980er-Jahren das Dach des Eingangshauses.

„An insgesamt 14 Sichtachsen machen wir die Geschichte des Palmengartens für unsere Besucherinnen und Besucher erlebbar“, sagt Palmengarten-Direktorin Katja Heubach. Sie finden sich unter anderem vor dem Gesellschaftshaus, an der sogenannten Flüsterallee rund um das Blumenparterre, am großen Weiher, nahe der Steppenwiese – auf deren Fläche bis in die 1980er Jahre hinein Tennis gespielt wurde, wie sich an Sichtachse 10 und 11 erkennen lässt – oder dem Haus Leonhardsbrunn.


„Und auch an anderen Stellen in der Stadt hinterlässt unser 150-jähriges Jubiläum farbenfrohe Spuren“, sagt Heubach. „So weisen Plakate, fuchsiarot wie die Bilderstelen, an vielen Litfaßsäulen auf unseren Geburtstag hin, besonders plakativ übrigens am Ausgang der Station Westend (Palmengarten). Und auch ein Velotaxi ist im Palmengarten-Jubiläumslook auf Frankfurts Straßen unterwegs – buchen Sie das Taxi mit der Nummer 12!“

Die Sichtachsen, die in der Schlosserei des Palmengartens entstanden sind, ergänzen die Jubiläumsausstellung, die ab Herbst in der Galerie am Palmenhaus gezeigt wird. Sie funktionieren aber auch völlig unabhängig von ihr und werden den Palmengarten in den kommenden Jahren bereichern. „Sie werden ebenfalls auf unserer Website palmengarten.de zu finden sein. Und auch in der Palmgarten-App, mit der sich unsere Gäste durch den Garten und von Sichtachse zu Sichtachse navigieren lassen können“, sagt Katja Heubach.

Die Sichtachsen können mit unserer App erkundet werden.