Viele Pflanzen weisen politische Aspekte auf. Prominente Beispiele sind der Tee, bei dessen Produktion es zu Menschenrechtsverletzungen kommt und der Kautschukbaum, durch dessen Anbau jahrhundertealte koloniale Strukturen am Leben gehalten werden. Egal ob als Bausubstanz, Rauschmittel oder Nahrungsmittel, Pflanzen spielen immer wieder eine essenzielle Rolle in der Politik. Doch wie sieht diese Rolle genau aus? Können Pflanzen vielleicht sogar selbst als politische Akteure betrachtet werden? Gemeinsam werfen wir einen ungewohnten und selbstkritischen Blickwinkel auf unsere Pflanzensammlung.
Treffpunkt: Im Garten, vor dem Eingangsschauhaus, Siesmayerstraße 63
Kosten: 7,50 € / ermäßigt: 3 €, zzgl. regulärer Eintrittspreis, keine Reservierungen möglich, Tickets im Vorverkauf oder am Veranstaltungstag an der Kasse erhältlich solange der Vorrat reicht
Das aktuelle Saisonprogramm des Palmengartens und des Botanischen Gartens gibt es hier kostenfrei zum Herunterladen >
