Arzneipflanzen-Rundgang

Station 1 Feigenkaktus

Opuntia ficus-indica u.a. Arten Cactaceae

Verbreitung

Opuntia ficus-indica stammt ursprünglich aus Mexiko, heute weltweit in vielen trockenen Gebieten, z. B. Mittelmeer-Raum, Süd-Afrika und Australien verwildert.

Erntegut

Frucht, junge Sprosse und eine auf den Sprossen gezüchtete Schildlaus-Art (Cochenille-Lieferant).

Wichtige Inhaltsstoffe

Pektin, Phytosterole, (ß-Sitosterin), Vitamine A, B, und C; Calcium- und Magnesiumsalze. Carminsäure in den Schildläusen (um 10 %).

Volksmedizinische Verwendung

Früchte auf Grund des Pektingehaltes bei Verdauungsstörungen und (ohne Wirksamkeitsbelege) bei Diabetes sowie Hypercholesterinämie.

Und sonst

Entdornte Spross-Stücke (Nopalitos) können roh als Salat oder gekocht gegessen werden. Die Früchte (Rossfeigen) sind als Obst essbar. Aus den weiblichen Kaktus-Schildläusen kann Carminsäure, ein feuerroter Farbstoff für die Lebensmittelchemie und Kosmetik (Lippenstifte), gewonnen werden.

Standort im Palmengarten

Verschiedene Opuntien-Arten im Tropicarium, Halbwüsten-Haus.

Station 2 Königin der Nacht

Selenicereus grandiflorus, Cactaceae

Verbreitung

Mittel- und Südamerika, in andere tropische Gebiete verschleppt. Bei uns in Gewächshäusern kultiviert.

Erntegut

Frische, junge Sprosse und Blüten.

Wichtige Inhaltsstoffe

In den Blüten sind Flavonoide (Isorhamnetinglykosid u. a.; 1,5 %) und Betacyan, ein stickstoffhaltiger Blütenfarbstoff, enthalten; Die Sprosse enthalten wenig biogene Amine (3 mg auf 100 g Trockenmasse).

Medizinische Verwendung

In der Volksmedizin bei nervösen Herzbeschwerden, Angina pectoris, Stenokardie sowie Blasen- und Nierenleiden. Die Wirksamkeit ist nicht wissenschaftlich belegt. In der Homöopathie als Cactus grandiflorus gegen organische und funktionelle Herzkrankheit, Gefäßverkalkung und Bluthochdruck.

Und sonst

Die Blüten sind nur eine Nacht lang geöffnet, duften und werden von Fledermäusen bestäubt. Die Früchte sind essbar. Der kletternde Kaktus steht unter Naturschutz.

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Station 3 Echte Aloe

Aloe vera, Aloaceae

Verbreitung

Die sukkulente Pflanze stammt aus dem nördlichen Afrika, ist heute aber auch im südlichen Afrika sowie in Indien verbreitet. Um 1650 wurde die Echte Aloe von Spanien in die Neue Welt gebracht, daher der Name Barbados-Aloe.

Erntegut

Aloe-vera-Gel: visköser Schleim, der von geteilten (filetierten) Blättern nach dem Entfernen der grünen Teile gewonnen wird. Die Aloe im pharmazeutischen Sinn ist der eingedickte Saft, der aus gekappten, vollständigen Blättern spontan ausfließt.

Wichtige Inhaltsstoffe

Schleimstoffe (Heteropolysaccharide) im Gel und Anthranoide im getrockneten Saft (um 40 %).

Medizinische Verwendung

Aloe wird als starkes Abführmittel heute ausschließlich gegen Obstipation (Verstopfung) verwendet und dies nur unter ärztlicher Überwachung (50 mg abends). Aloe ist bei chronischer Obstipation keine Alternative zur Ernährungsumstellung oder zu Quellstoffpräparaten.

Und sonst

Aloe-vera-Gel dient als feuchtigkeitspendende und weichmachende Komponente in Cremes u. ä. Kosmetika. In Sonnenschutzmitteln soll das Gel entzündungshemmend sein und den Sonnenbrand mildern. Früher wurde Kindern das bittere Gel auf die Finger gerieben, um ihnen das Nägelkauen abzugewöhnen. Wild wachsende Aloe-Arten sind durch das Washingtoner Artenschutzabkommen vom 3. März 1973 geschützt. Ausgenommen davon sind Pflanzenprodukte, die von außerhalb ihres natürlichen Verbreitungsgebietes eingebürgerten oder von künstlich vermehrten Aloen stammen.

Standort im Palmengarten

Tropicarium, Halbwüsten-Haus.

Station 4 Hoodia

Hoodia gordonii, Apocynaceae

Verbreitung

Namibia (Kalahari-Wüste).

Wichtige Inhaltsstoffe

Steroidglykoside, darunter der Hauptwirkstoff P57AS3 oder P57 (ein Oxypregnan-Glykosid) und die Hoodigoside A bis K.

Medizinische Verwendung

Buschmänner essen seit Jahrhunderten Hoodia als Appetitzügler. Über diese Wirkung gibt es jedoch noch keine ausreichenden wissenschaftlichen Erkenntnisse. Hoodia soll auch als Heilmittel gegen Husten und Erkältungskrankheiten sowie als ein Aphrodisiakum wirksam sein. Mittlerweile sind zahlreiche Hoodia-Präparate auf dem Markt. Sie enthalten Hoodia-Pulver (aus getrockneten Sprossen), aber niemals einen Extrakt.

Und sonst

Die appetit- und dursthemmende Wirkung wurde in den 1960er Jahren bekannter, als Fährtenleser im Angolakrieg kaum Nahrung aufnahmen und nur gelegentlich Hoodia-Stücke aßen.

Standort im Palmengarten

Tropicarium, Nebelwüsten-Haus, durch die Scheibe am Übergang zu den feuchten Tropen gut einsehbar.

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Station 5 Affenbrotbaum

Adansonia digitata, Malvaceae

Verbreitung

Tropisches Afrika, heute in tropischen Ländern als Zierbaum kultiviert. Arabische Händler brachten den Baum bereits im 13. Jh. nach Arabien und Indien.

Erntegut

Frucht mit verholzender Schale, Blätter, Rinde.

Wichtige Inhaltsstoffe

Fruchtfleisch mit Vitamin C (300 mg/100 g trockenes Fruchtfleisch) und Pektin. Samen mit nichttrocknendem fetten Öl; Vitamine und Pektin in Blättern.

Medizinische Verwendung

Fruchtfleisch (Pulpa); in der traditionellen Medizin Afrikas als verdauungsförderndes Mittel, Fiebermittel, Schmerzmittel. Die Rinde wird als Fiebermittel und Gegenmittel bei Strophanthin-Vergiftung verwendet.

Und sonst

Das fette Öl der Samen ist ein Speise-Öl und dient für kosmetische Zwecke, Fruchtfleisch und Blätter als wasserhaltende Medien in Kosmetika (Gesichtsmaske), junge Blätter als Gemüse.

Standort im Palmengarten

Tropicarium, Savanne.

Station 6 Pockholzbaum

Guajacum officinale, Zygophyllaceae

Verbreitung

Mittelamerika und nördliches Süd-Amerika.

Erntegut

Guajakharz, das aus dem Holz zu 15 bis 25 % durch Erwärmen gewonnen wird.

Wichtige Inhaltsstoffe

Saponine im Holz, Guajaretsäure im Harz.

Medizinische Verwendung

Holz als Teeaufguss: Bei Rheuma; früher gegen Syphilis („Franzosenkrankheit“, deshalb auch der Name Franzosenholz). In der Volksmedizin Zentralamerikas wrid es noch bei Syphilis und Hautleiden eingesetzt. Harz: In der Homöopathie gegen Atemwegserkrankungen und Rheumatismus. Aus dem Harz hergestellte Tinktur dient zum Nachweis von Blut im Harn oder Stuhl (Haemoccult-Test).

Und sonst

Das Holz ist schwerer als Wasser und sinkt. Es wird zur Herstellung von Kegelkugeln und Holzgelenken genutzt. Aus dem Holz durch Destillation mit Wassserdampf gewonnenes ätherisches Öl dient in der Parfümerie als Fixateur. Der internationale Handel mit dem Holz und Harz ist nach der Entscheidung der 12. Vertragsstaatenkonferenz zum Schutze gehandelter Tier- und Pflanzenarten (CITES) seit dem 26. 11. 2002 genehmigungspflichtig.

Standort im Palmengarten

Tropicarium, Monsun-Passatwald-Haus.

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Station 7 Ceylonzimt

Cinnamomum verum, Lauraceae

Verbreitung

Ursprünglich Sri Lanka (Ceylon), heute u. a. häufig als Kulturpflanze in Südost-Asien, Brasilien und der Karibik angebaut.

Erntegut

Rinde und die Blätter als Nebenprodukt bei der Rindengewinnung.

Wichtige Inhaltsstoffe

1) Ätherisches Öl: In der Rinde befinden sich bis 2,5 % Zimtaldehyd. In den Blättern sind bis 0,8 % Eugenol enthalten, was auch im Gewürz-Nelkenöl vorkommt.
2) Polyphenole (z. B. Gerbstoffe): In der Rinde; wahrscheinlich wichtig für die Wirkung bei Diabetes, z. B. das so genannte MHCP (Methylhydroxy-Chalcon-Polymer).

Medizinische Verwendung

Rinde: Bei Typ-2-Diabetikern 3 g Rindenpulver pro Tag, aber 4 Monate lang, sollen den Nüchternblutzucker um 10 bis 20 % und die Blutfettwerte senken. Ein Einfluss auf den so genannten mittleren Blutzucker eines Menschen (HbA1c-Test) ist nicht erkennbar; Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden.

Und sonst

In Fertigprodukten zur Diabetes-Behandlung wird häufig der billigere Cassia-Zimt (C. aromaticum) verwendet. Er enthält in größerer Menge (bis über 1 %) das leberschädliche Cumarin, welches auch dem Waldmeister sein Aroma verleiht. Das Öl der Blätter wird in der Kosmetik genutzt, z. B. als Seifenparfum.

Standort im Palmengarten

Tropicarium, Monsun-Passatwald-Haus.

Station 8 Ananas

Ananas comosus, Bromeliaceae

Verbreitung

Vorfahren der Kultur-Ananas stammen aus dem tropischen Südamerika. Heute wird Ananas in allen tropischen Ländern angebaut; wichtigste Anbaugebiete befinden sich in Südost-Asien, Afrika, Kolumbien. Auf Hawaii spielt der Ananas-Anbau heute nur noch eine untergeordnete Rolle.

Erntegut

Fruchtstände, Blätter, Wurzel.

Wichtige Inhaltsstoffe

Im Fruchtstand 12 % Kohlenhydrate, Fruchtsäuren (überwiegend Zitronensäure), Vitamin C (20 mg pro 100 g), wenig Vitamin B und Nicotinamid, 0,4% Mineralstoffe (Calcium, Kalium, Magnesium). Bromelain ist ein Eiweiß-spaltendes Enzym; es befindet sich neben anderen Enzymen vor allem in den Blütenachsen („Mutterstümpfe“). In den Blättern sind (etwa 5 %) Fasern enthalten.

Medizinische Verwendung

Bromelain wird in magensaftresistenten Arzneien bei Verdauungsstörungen und als entzündungshemmendes Mittel bei Schwellungszuständen nach Operationen oder durch Unfälle angewendet. Traditionelle Anwendung: Unreife Früchte als Abführ- und Wurmmittel. Volksmedizinisch werden in Sierra Leone Blätter bei Schlangenbissen oder im Kongo Wurzeln gegen Atembeschwerden genutzt.

Und sonst

Bromelain gilt als Weichmacher für Fleisch (Eiweiß-spaltende Wirkung). Blattfasern (fälschlich Ananashanf genannt) wird für Seile und seidenartige Gewebe (Ananasbatist) genutzt.

Standort im Palmengarten

Tropicarium, Bromelien-Haus.

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Station 9 Tee

Camellia sinensis, Theaceae

Verbreitung

Ursprünglich in Bergwäldern in Südchina, Assam und Myanmar; heute wird Tee weltweit in tropischen und subtropischen Gebieten angebaut.

Erntegut

Blätter; direkt nach der Ernte schnell getrocknete Blätter ergeben den grünen Tee. Bei dem schwarzen Tee erfolgt vor der Trocknung eine mit der Aromaentwicklung verbundene Fermentation bei Wärme und erhöhter Luftfeuchtigkeit.

Wichtige Inhaltsstoffe

Purin-Alkaloide zu 3 bis 4 %. Das Hauptalkaloid ist Koffein, früher als Thein (Tein) bezeichnet. Daneben die Alkaloide Theobromin (0,2 %) und Theophyllin (0,03 %) enthalten, ferner etwa 25 % Gerbstoffe. Für die Farbe in Tee-Aufgüssen sind die durch Fermentation entstandenen Theaflavine (2 %) verantwortlich. Aufgüsse von grünem Tee sind hell und bitter.

Volksmedizinische Verwendung

Gegen Ermüdungserscheinungen, Migräne, Durchfallerkrankungen. Früher dienten starke Aufgüsse äußerlich zur Behandlung von Hautkrankheiten wie Fußpilz, Ausschlägen und entzündete Schürfwunden. In der chinesischen Medizin wird Tee zur Förderung der Blutzirkulation und Ausscheidung von Alkohol, Fetten sowie Nikotin genutzt.

Und sonst

Grüner Tee (6 Tassen pro Tag) soll die Blutfettwerte günstig beeinflussen. Nach chinesischen Kräuterbüchern soll Teegenuss die Lebenserwartung erhöhen.

Standort im Palmengarten

Tropicarium, Bergregenwald.

Station 10 Kaffee

Coffea arabica, Rubiaceae

Verbreitung

Heimat ist Äthiopien und Sudan. Heute werden Kaffee-Sträucher in allen tropischen Ländern in Höhen bis zu 2000 m als angebaut; wichtigste Produktionsländer sind Brasilien und Kolumbien.

Erntegut

Frucht, weiterverarbeitet werden die Steinkerne.

Wichtige Inhaltsstoffe

In geröstetem Kaffee sind 0,6 bis 1,7 % Koffein, 3 % Chlorogensäure und 12 % Röstkaffee-Fett enthalten.

Medizinische Verwendung

Durch starkes Rösten hergestellte so genannte Kaffeekohle gegen Durchfallerkrankungen (9 g Kaffeekohlepulver pro Tag). In der Homöopathie gegen Nervosität und Schlaflosigkeit. Reines Koffein wird industriell synthetisch hergestellt.

Und sonst

Eine Tasse Kaffee enthält ca. 30 bis 100 mg, ein Espresso ca. 40 mg Koffein. 250 mg Koffein /kg Körpergewicht können für den Menschen tödlich sein (zum Vergleich: Zyankali 10 mg/kg; Kochsalz 3000 mg/kg Körpergewicht). In Tabletten (200 mg/Dosis) dient synthetisches Koffein gegen Ermüdungserscheinungen. In verschiedenen Analgetika wird es gegen Schmerzen, z. B. Kopf-, Zahn- u. Regelschmerzen verwendet.

Standort im Palmengarten

Tropicarium, Bergregenwald.

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Station 11 Chinarinde

Cinchona pubescens, C. succirubra, Rubiaceae

Verbreitung

Südamerika, östliche Anden, in vielen tropischen Ländern kultiviert, in Süd-Amerika besonders in Ekuador.

Erntegut

Rinde von mindestens 8 Jahre alten Bäumen. Der Handel unterscheidet zwischen der roten "Apothekenrinde" und der gelben Fabrikrinde.

Wichtige Inhaltsstoffe

20 Alkaloide, darunter das Chinidin und Chinin; Chinasäure, Tetrahydroxyzyklohexan-Monocarbonsäure, Gerb- und Bitterstoffe.

Medizinische Verwendung

Chinarinde war früher wichtigster Ausgangsstoff zur Herstellung von Malariamitteln. Weitere Anwendungen des Chinins bei Kopfschmerzen, Bronchitis, Keuchhusten, Grippe, Fieber, Muskelkrämpfen sowie als Kräftigungsmittel; es fördert die Magensaftproduktion und regt die Leberfunktion an.

Und sonst

Die gelbe Rinde wird wegen ihres hohen Chiningehalts (bis zu 80%) zur industriellen Chiningewinnung verwendet. Chinin verleiht dem Getränk Bitter Lemon seinen charakteristischen, bitteren Geschmack. Für Erwachsene ist die Einnahme von 10-15 g Chinin lebensgefährlich.

Standort im Palmengarten

Tropicarium, Bergregenwald.

Station 12 Ingwer

Zingiber-Arten, Zingiberaceae

Verbreitung

Es gibt etwa 100 Ingwer-Arten, die im Gebiet von Südost-Asien bis nach Australien heimisch sind. Einige von ihnen werden als Zier-, Gewürz- oder Heilpflanzen kultiviert. Zingiber officinalis, der eigentliche Gewürz-Ingwer, stammt ursprünglich aus dem tropischen Asien, wird aber heute in allen tropischen Gebieten, vor allem in der Karibik und in Westafrika, angebaut.

Erntegut

Rhizom.

Wichtige Inhaltsstoffe

Scharfstoffe, die als Gingerole bezeichnet werden und beim Trocknen u. a. in das ebenfalls scharf schmeckende Shogaol übergehen. Ätherisches Öl (mindestens 1,5 % im getrockneten Rhizom) mit dem Geruchsträger Zingiberol.

Medizinische Verwendung

Bei Appetitlosigkeit, Verdauungsbeschwerden sowie vorbeugend bei Übelkeit und Reisekrankheit. Außerdem wird vereinzelt über stimulierende und aphrodisierende Wirkungen berichtet. In sehr großen Dosen sollen halluzinogene Effekte auftreten. In asiatischen Gebieten wird aus Ingwer ein Einreibemittel gegen Rheumatismus hergestellt.

Und sonst

Ingwer wird vor allem als Gewürz verwendet und ist Bestandteil von Curry-Mischungen.

Standort im Palmengarten

Tropicarium, verschiedene Ingwer-Arten im Tiefland-Regenwald-Haus.

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Station 13 Guarana

Paullinia cupana, Sapindaceae

Verbreitung

Ursprünglich aus dem Amazonasgebiet. Die Pflanze wird jetzt in besser zugänglichen Gebieten Brasiliens angebaut.

Erntegut

Samen. Diese sitzen in einem weißen, becherartigen Samenmantel und erinnern an Augen. Die Samen werden geröstet, zerstoßen und unter Zusatz von Wasser zu einer Masse ("Pasta Guarana") verarbeitet.

Wichtige Inhaltsstoffe

Koffein (3 bis 5,9 % in getrockneten Samen), etwas Theobromin und Theophyllin; Gerbstoffe (um 12 %). Guarana gilt als die koffeinreichste Droge.

Medizinische Verwendung

In der Homöopathie unter dem Namen „Paullinia sorbilis hom.“

Und sonst

Bei uns als Muntermacher in "Energy drinks", Kaugummi und Tabletten auf dem Markt. Da das Koffein an Gerbstoffe gebunden vorliegt, wird es nur langsam an den Körper abgegeben und ist somit verträglicher als Kaffee.

Standort im Palmengarten

Tropicarium, Tiefland-Regenwald-Haus.

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