Station 1 Palmenhaus

Das 1869 errichtete Palmenhaus gehört zu den größten Konstruktionen dieser Art. Neben einer Vielzahl von Palmen prägen Riesenstauden wie z. B. Bananen, aber auch Baumfarne und vor allem zahlreiche Blattschmuckpflanzen das Bild. Sie vermitteln den Eindruck einer üppigen (sub-)tropischen Landschaft.

In den Galerien auf der West- und Ostseite des Palmenhauses finden das ganze Jahr über wechselnde Ausstellungen statt. Dazu gehören traditionsreiche Blumenschauen, in denen beispielsweise Frühlingsblumen, Kamelien, Azaleen, Rosen, Orchideen und Herbstblumen auf immer neue Art präsentiert werden. Besonders beliebt sind auch die Informationsausstellungen zu verschiedensten gärtnerisch-botanischen Themen, zu denen ausführliche Sonderhefte erhältlich sind.

Station 2 Rosengarten

Seit über 140 Jahren spielen Rosen im Palmengarten eine wichtige Rolle. Schon in der Anfangszeit wurden Rosen kultiviert und in Ausstellungen gezeigt. Der erste Rosengarten wurde 1868 von August Siebert direkt an der Siesmayerstraße angelegt.

Die Anlage des heutigen Rosengartens mit dem formalen Rosenparterre um das Haus Rosenbrunn, dessen Rückseite von einer romantischen Pergola umgeben ist, bildet zusammen mit den angrenzenden Themengärten einen zentralen Bestandteil des Palmengartens. Die Form des Rosengartens beruht in ihren Grundzügen auf einem von Josef Raff und Gustav Schoser gestaltete Ensemble und beherbergt über 50 Rosensorten. Im Zentrum findet sich – passend zum Frankfurter Stadtwappen – eine Kombination aus roten und weißen Farben, während in den äußeren Beeten hauptsächlich Gelb und Rosa-Töne angesiedelt sind.

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Station 3 Grosser Weiher

Der große Weiher westlich des Palmenhauses ist ein Teil der historischen Parkanlage im Stil eines englischen Landschaftsgartens. Das flache Gewässer beheimatet zahlreiche Fische und Wasservögel. Ein mit Holzbohlen belegter Steg teilt den Weiher. Beim Überqueren des Stegs hat man eine schöne Sicht auf den Wasserfall und die Grotte im Steingarten.

Am Ende des Stegs gelangt man linkerhand zum Bootsverleih, wo während der warmen Jahreszeit Ruderboote gemietet werden können. Weiter oben, an der Westseite des Gartens, erstreckt sich der Rhododendrongarten, der seine schönste Blütenpracht zwischen Ende Mai und Anfang Juni entfaltet.

Station 4 Steingarten mit Grotte

An der Nordseite des Großen Weihers erhebt sich ein Felshügel, dessen Inneres begehbar ist und aus dem sich ein künstlicher Wasserfall ergießt. Die Flanken des Hügels bilden einen abwechslungsreichen Steingarten mit alpinen Stauden und klein bleibenden Gehölzen aus verschiedensten Gebirgsregionen der Welt.

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Station 5 Blütenhaus

An der Villa Leonhardi und dem Quellbecken vorbei gelangt man zum Blütenhaus, in dem das ganze Jahr über eine Fülle blühender Zierpflanzen aus der eigenen Gärtnerei gezeigt wird. Die kleinen Ausstellungen reichen von Frühlingsblumen bis zu einer weihnachtlichen Dekoration.

Station 6 Bambushain

Im Staudengarten, schräg gegenüber dem Blütenhaus befindet sich am Bachlauf ein Bambushain. Die dicht stehenden Bambushalme erreichen Höhen von mehreren Metern. Auf einem kleinen Pfad kann man durch diesen im Sommer angenehmen Schatten spendenden Hain spazieren gehen. Je nach Art und Sorte sind die Bambushalme grün, schwarz oder gelb gefärbt.

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Station 7 Subantarktikhaus

Im historischen Subantarktishaus wird die Flora der südlichsten Gebiete der Südhalbkugel vorgestellt, in denen noch Pflanzen gedeihen Ein Gewächshaus dieser Thematik ist in Mitteleuropa einmalig. Die linke Haushälfte ist der Flora des südlichsten Südamerikas gewidmet. Hier werden Pflanzen Patagoniens, Feuerlands und der Falkland-Inseln gezeigt; auf der rechten Seite wachsen Arten aus den Gebirgen Süd-Neuseelands und umliegender Inseln. Vor dem Gewächshaus werden in einem kleinen Beet winterharte Arten des südlichen Südamerikas gezeigt.

Station 8 Steppenwiese

Westlich des Tropicariums, neben dem Goethe-Garten, sind vor allem Stauden und Einjährige aus Steppengebieten Amerikas, Asiens und Europas zu sehen. Zwei Beete sind dem Mittelmeerraum gewidmet. Aufgrund des Weinbauklimas gedeihen hier auch Pflanzen, die in klimatisch ungünstigeren Gebieten Deutschlands den Winter nicht überstehen, so auch eine stattliche Pinie.

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Station 9 Seerosen & Tropicarium

Im Sommerhalbjahr zieren das Wasserbecken verschiedene winterharte und tropische Seerosen-Hybriden und -Sorten, die Riesenseerose Victoria mit ihren stabilen Blättern sowie Lotosblumen.

Die große Gewächshausanlage des Tropicariums zeigt Vegetationszonen der feuchten und trockenen Tropen mit ihren charakteristischen Pflanzen. Es bietet sich ein Rundgang mit folgenden Stationen an:

Küstenwälder > Nebelwälder > Bromelien-Haus > Regenwälder > Monsun-/Passatwälder > Trockenwälder > Dornwälder > Halbwüsten > Blick in das Nebelwüste-Haus > Eingangsoktogon > Ausgang

Um einen Eindruck von der Vielfalt der tropischen Lebensräume und ihrer Pflanzen zu vermitteln, sind die Gewächse im Tropicarium entsprechend ihrer Lebensräume gruppiert. Die Häuser mit Pflanzen der Halb- und Nebelwüsten, Trocken- und Dornwälder bilden die südliche Schauhausgruppe "Trockene Tropen“. Zum nördlichen Komplex "Feuchte Tropen“ gehören Häuser mit Pflanzen der Monsun- und Passatwälder, der Nebelwälder, der Küstenwälder und der Tiefland-Regenwälder. Im Zentrum befindet sich ein Bromelien-Haus. Nicht öffentlich zugänglich, aber teilweise von außen einsehbar, sind die Gewächshäuser der Botanischen Sammlung. Am Tropicarium, aber auch am Hauptweg und vor dem Gesellschaftshaus erfreut jedes Jahr ein neu gestalteter Sommerflor mit einjährigen Pflanzen.

Station 10 (nur im Sommmer) Sukkulentengarten

Auf der Ostseite des Tropicariums können von Mai bis September im Freiland Kakteen und andere Sukkulenten bewundert werden. Den Winter überdauern sie im Gewächshaus. Die Anlage zeigt in geografischer Gliederung Pflanzen aus Amerika (darunter viele Kakteen), Afrika und Madagaskar (darunter auch Kandelaber-Wolfsmilch) und von den Kanaren (z.B. Drachenbäume). Zudem wird ein artenreiches Sortiment verschiedener Agaven gezeigt. Auf einem angrenzenden Beet sind Palmen ausgepflanzt, die den Winter draußen nur geschützt überleben.

In unmittelbarer Nähe wird ein Ausschnitt des Fuchsiensortiments aus der Gärtnerei des Palmengartens gezeigt.

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Station 11 Eingangsschauhaus

Von der Siesmayerstraße gelangt man durch das historische Schauhaus von 1905 in den Palmengarten. Im Erdgeschoss sind ein Shop, ein Veranstaltungsraum (Siesmayersaal) und die Grüne Schule untergebracht, die Führungen zu verschiedensten Themen anbietet. Im ersten Stock werden in großen Schauvitrinen Insekten fangende Pflanzen, graue Tillandsien, Bromelien mexikanischer Dornbuschsteppen, Kübelpflanzen und andere Besonderheiten gezeigt.

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