Pressematerial

Pflanzen mit Migrationshintergrund Neophyten: Neu und fest verwurzelt

Hauptakteure der Jahresausstellung 2017 sind Neophyten. Der Begriff umfasst all jene Gewächse, die sich nach der Entdeckung Amerikas im Jahre 1492 neue Lebensräume erschlossen haben. Die gebietsfremden Pflanzenarten lassen sich grob in zwei Gruppen unterteilen: Pflanzen, die gewollt eingeführt wurden und solche, die unbeabsichtigt zu uns gekommen sind.

Bei Ersteren handelt es sich um eine große Zahl an Zier- und Nutzpflanzen, die bewusst in eine fremde Umgebung gebracht wurden, um dort kultiviert zu werden. Manche Zierpflanze schaffte dabei „den Sprung über den Gartenzaun“ und konnte sich in der freien Natur etablieren. Unbeabsichtigt eingeschleppte Arten kamen häufig in Form von Früchten oder Samen zu uns. Das Einschleppen geschieht z. B. über verunreinigtes Saatgut, Futter oder Wolle. Besonders in Zeiten von Globalisierung wird eine Verbreitung über Handelsgüter und Verkehrswege gefördert. In der Ausstellung geht es unter anderem um Verbreitungswege, bevorzugte Standorte von Neophyten, positive und negative Begleiterscheinungen, Bekämpfungsmöglichkeiten und gesetzliche Bestimmungen. Ein Schwerpunkt der Ausstellung sind Neophyten innerhalb der Rhein-Main-Region.

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