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Frühlingsball im Gesellschaftshaus

Die Stiftung Palmengarten und Botanischer Garten lädt am
1. März 2014 zum ersten Frühlingsball in das Gesellschaftshaus im Palmengarten. Eine Tradition wird wieder zum Leben erweckt.

Die Gäste erleben eine rauschende Ballnacht mit verschiedenen Künstlern in einem Traum-Ambiente, sitzen an kunstvoll dekorierten Tischen, genießen das 3-Gang Menü von Alfred Friedrich, dem Chef de Cuisine des Gesellschaftshauses Palmengarten. Sie wandeln durch das historische Palmenhaus mit Bars und Entertainment, durch die Frühlingsblumenausstellung mit ihren tausenden duftenden Blüten bis zur Galerie am Palmenhaus, die die Diskothek des Abends beherbergt. Wer tanzen möchte, kommt im floral geprägten Ambiente mit den unterschiedlichen Stilrichtungen
in jedem Fall auf seine Rechnung.

Der Frühlingsball soll das Projekt „Blüten- und Schmetterlingshaus“ unterstützen. Das Haus, eine neue Attraktion für den Palmengarten, wird nach Maria Sybilla Merian benannt werden und soll den Besuchern theoretisch und praktisch Einblicke in die Natur ermöglichen, durch die Beobachtung des wunderbaren Zusammenwirkens von Blumen und Schmetterlingen.

Der Stargast des Abends: THOMAS ANDERS. THE GENTLEMAN OF MUSIC. Thomas Anders verspricht eine grandiose Gala-Show, begleitet vom „Orchestra Noble Composition“.
Die Diskothek in der Galerie am Palmenhaus wird musikalisch gestaltet von: DJ CARSTEN VOGT.
Der Mann am Flügel auf der Palmenhausterrasse ist RICK COLEMAN. Der New Yorker fasziniert das Publikum auganzen Welt mit seiner einzigartigen Art des Klavierspiels und seinem Gesang.

Fordern Sie hier die hier offizielle Einladung zum Frühlingsball an.

Kontak Information und Kartenverkauf:
Siesmayerstraße 61
60323 Frankfurt am Main
Telefon 069. 212 390 39 Frau Marlen Ihrig

Zitruspflanzen werden im Blütenhaus ausgestellt Königliches Vergnügen im Palmengarten

In diesem Herbst zeigt das Blütenhaus bis zum Frühling einen Teil der Zitrus-Sammlung der Gärtnerei. Vor der Kulisse einer Orangerie-Fassade wird man hier zurückversetzt in eine Zeit, als noch der barocke Adel zwischen den kostbaren Pflanzen lustwandelte.

Gerade die Wintermonate eignen sich für die Ausstellung von Pomeranzen, Zitronen und anderen Zitrusbäumen sehr gut, da in dieser Zeit deren Früchte anfangen zu reifen. Im Frühjahr beginnen die Pflanzen dann stark duftend zu blühen. Die Sammlung des Palmengartens umfasst derzeit ca. 85 verschiedene Arten und befindet sich noch im Ausbau – die Besucher bekommen nun die größeren Pflanzen zu sehen, welche bereits Früchte tragen.
Zitruspflanzen zählen zu den ältesten Kulturgewächsen. In China wurden sie bereits vor 4000 Jahren in Kultur genommen. Erst um 330 v. Chr. wurde die Zitronat-Zitrone (Citrus medica) durch Feldzüge von Alexander dem Großen aus Persien nach Europa mitgebracht. Ab dem 10. Jahrhundert kamen Zitronen (Citrus limon) und Bitterorangen (Citrus aurantium) ins Mittelmeergebiet. Anfang des 16. Jahrhunderts wurden die ersten Süßorangen (Citrus sinensis) von Portugiesen über den Seeweg aus dem östlichen Asien mitgebracht. Der Anbau von Zitrusfrüchten nahm immer mehr zu, so dass der Mittelmeerraum heute mit einer der Hauptanbaugebiete ist.

Ab Mitte des 16. Jahrhunderts kamen Zitruspflanzen über die Alpen zu uns und wurden an den Fürstenhöfen, aber auch bei reichen Bürgern herangezogen und gepflegt. Zitrusfrüchte galten als Zeichen des Gedeihens und des Glücks, als Versprechen des Paradieses auf Erden. Für viele Fürstenhöfe war eine Zitrus-Sammlung Symbol für Tugend und Macht. Dieser Ruf gründete sich auf den Mythos vom Raub der goldenen Äpfel der Hesperiden. Als eine seiner zwölf Heldentaten musste der antike Held Herkules diese goldenen Äpfel aus dem Garten der Götter stehlen.

Es schien nun bei Hofe kein Aufwand zu groß, die kostbaren Zitruspflanzen auch im Norden zu kultivieren und den Wärme liebenden Pflanzen die prächtigsten Winterquartiere zu errichten. In den Sommermonaten nutzte man die Orangerien häufig für Feste und Konzerte, was später schon beim Bau berücksichtigt wurde. Als im 19. Jahrhundert die Barockgärten aus der Mode kamen und sich der englische Landschaftsgarten durchsetzte, verschwand das große Interesse an den Zitruspflanzen und Orangerien.

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Preis für Fastorum Papilio

Die Frankfurter "Stiftung Palmengarten und Botanischer Garten" hat gemeinsam mit der Wiesbadener Agentur Hilger & Boie Design einen Preis beim renommierten Econ Award in Berlin bekommen.

Ausgezeichnet wurde das Dreamteam für den Kalender "Fastorum Papilio", der auf originelle interaktive Weise über die Vielfalt und die Schönheiten der Schmetterlinge berichtet. Damit, so sind sich Dr. Matthias Jenny vom Palmengarten und Clemens
Hilger einig, bringen wir die Idee für ein Blüten- und Schmetterlingshaus für den Palmengarten den Herzen der Frankfurter und ihrer Politiker wieder ein Stück näher.

Foto: Thomas Rosenthal / Econ Awards

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