Projekt „Kinder im Garten“

Modellbildungsstätte für Kinder im Alter von 3–6 Jahren Projekt Kinder im Garten

In einer Kooperation zwischen dem Palmengarten und den Städtischen Kinderzentren entsteht im Haus Leonhardsbrunn eine Bildungseinrichtung, die speziell für die Bedürfnisse von Kleinkindern eingerichtet ist. Hier können die Kinder in einer Forscherstation den Pflanzenreichtum der Erde entdecken und bestaunen, in Spielecken mit unterschiedlichsten Materialien bauen und spielen und in einer Küche aktiv an der Zubereitung des Mittagessens mitwirken. Auch das Außengelände hinter dem Haus Leonhardsbrunn wird in einen kindgerechten „Entdecker“-Garten umgestaltet.

Die meist dreitägigen Bildungsangebote haben einzelne Pflanzengruppen zum Thema, so zum Beispiel Bambus, Palmen oder Kletterpflanzen. Innerhalb der drei Tage lernen die Kinder die markanten Merkmale und Besonderheiten der Pflanzen kennen, welche Tiere mit und von den Pflanzen leben, wie wir Menschen sie nutzen und welche Konflikte dabei auftreten können. Diese ganzheitliche Darstellung bringt den Kindern im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung die ökologischen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Aspekte einer Pflanze und ihrer Nutzung durch uns Menschen nahe. „Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Lebensqualität der gegenwärtigen Generation sichert und gleichzeitig zukünftigen Generationen die Wahlmöglichkeit zur Gestaltung ihres Lebens erhält." (Brundtlandbericht, 1987).

Anfangs richteten sich die Angebote nur an die Städtischen Kinderzentren, seit 2011 jedoch öffnet sich die Bildungsstätte für alle Kindertageseinrichtungen.

Gefördert wird das Projekt von drei Stiftungen: Der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), der Stiftung Flughafen Frankfurt/Main für die Region und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

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