Ein Blick über die Obst- und Gemüsetheken in unseren Landen verrät es: Viele beliebte Nutzpflanzen, die wir täglich konsumieren, stammen ursprünglich nicht aus Europa, sondern aus Nord-, Mittel- oder Südamerika. Doch was wäre unsere Küche ohne Kartoffeln, Tomaten, Chili, Bohnen, Kürbis, Avocado, Ananas, Mais, Kakao oder die Gewürze Vanille und Chili? Seit Ende 2011 sind zunehmend Produkte auf dem Markt, die mit Stevia gesüßt sind. Das ist keine neue Erfindung: Schon die südamerikanischen Indios verwendeten die süßen Steviablätter, um ihren Matetee zu süßen. Da einige dieser „Amerikaner“ bei uns großflächig angebaut werden (z. B. Mais), manche, wie die Tomaten in kaum einem Kleingarten fehlen, ist häufig das Bewusstsein dafür verloren gegangen, dass es sich um Gewächse mit Migrationshintergrund handelt In der Ausstellung stellen wir rund 20 wichtige Nahrungspflanzen von Ananas bis Zuckerahorn vor, die auch bei uns von wirtschaftlicher Bedeutung sind. Sie alle stammen ursprünglich aus Amerika. Der Weg, wie sie nach Europa gelangten, ist oft sehr spannend und wird in der Ausstellung anschaulich dargestellt. Zudem werden die wichtigsten Herkunftsgebiete amerikanischer Nutzpflanzen vorgestellt: Nordamerikanische Laub- und Nadelwälder der Ostküste, nordamerikanische Prärie, Mexiko, Andenhochland, Amazonas und Patagonien. Mensch und Nutzpflanze stehen in enger Beziehung zueinander, weshalb wir auch einen Blick auf die vor- und nachkolumbianische Besiedelungsgeschichte Nord- und Südamerikas werfen.
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Rund um das Palmenhaus (im Galeriegang) zeigen wird die Ausstellung Naturfotografie aus Süd- und Mittelamerika. Gezeigt wird eine Auswahl der eindrucksvollen Bilder des Fotobildbandes "Mittel- und Südamerika - die Natur-Highlights" (Tipp 4 Verlag)
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Mit dem Kauf eines Fotobildbandes unterstützen Sie das Schutzprojekt "Aras" der Aktionsgemeinschaft Artenschutz e.V. in Zusammenarbeit mit TROPICA VERDE e.V.
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